William Wilberforce

In der englischen Geschichte ist der Name William Wilberforce in Zusammenhang mit der Abschaffung der Sklaverei aus den Geschichtsbüchern nicht mehr wegzudenken. Geboren am 24.08.1759, am Hull River in Kingston upon Hull war William Wilberforce britischer Abgeordneter und Anstifter im Kampf gegen den Sklavenhandel und setzte sich für die Abschaffung dessen ein.

Sein Lebenslauf beginnt an der Universität Cambridge, wo er nach erfolgreichem Abschluss im Jahre 1780 in seiner Heimatstadt Hull ins Unterhaus gewählt wurde. Auf seiner Reise durch Europa, um 1784, trat Wilberforce zum Protestantismus über und lege damit den ersten Stein, seiner späteren Mission. 1787 machte er sich gegen den Sklavenhandel stark und begann seine Reform „Abolition Society“, was frei übersetzt so viel wie, Aufhebung des Sklavenhandels, bedeutet. Unterstützt wurde Wilberforce bei seinem Vorhaben von den Abolitionisten Thomas Clarkson, Granville Sharp, der Glaubengemeinschaft der Methodisten und Quäkern. Mit Unterstützung von seinem ehemaligen Studienkollegen, William Pitt, der auch später Premierminister wurde, beantragte Wilberforce 1789 in einer Parlamentssitzung die Aufhebung des Sklavenhandels. Dies war der Beginn einer langen Edisseu, da Wilberforce von nun an, jedes Jahr aufs Neue, die Abschaffung des Sklavenhandels beantragte. Aber erst nach 18 langen Jahren sollte William Wilberforce, mithilfe etlicher Kampagnen, den Kampf gegen die Sklaverei gewinnen, denn 1807 wurde vom Parlament endlich ein Gesetz gegen den Sklavenhandel, mit einer eindeutigen Überstimmung von 283 zu 16 Stimmen, akzeptiert. Schon einen Monat später trat das Gesetz in Kraft.

Den unermüdlichen Willen von William Wilberforce hatten es die Sklaven im Großbritannien, zu verdanken, dass von nun an der Sklavenhandel verboten war. Wilberforce Ziel war aber noch nicht erreicht und er setzte sich dafür ein, das der Sklavenhandel in der ganzen Welt verboten wird. Im gleichen Atemzug erließen auch die Vereinigten Staaten 1807 ein entsprechendes Gesetz gegen den Sklavenhandel, welches aber erst 1808, aufgrund einer Garantie des Sklavenhandels bis 1808 in der Verfassung, in Kraft treten konnte.

Schnell konnte Wilberforce erreichen, dass die Abschaffung auf dem Wiener Kongress debattiert wurde, und erzielte damit, dass weitere Länder, wie Portugal, Frankreich und Spanien den Sklavenhandel verboten. Nachdem dies geschafft war, zogen immer mehr Länder nach und William konzentrierte sich auf die Abschaffung der Sklaverei im Allgemeinen. Ab 1825 zog sich Wilberforce zurück und verstarb am 29.07.1933, 3 Tage nachdem die Sklaverei endlich im Britischen Reich abgeschafft wurde.

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